Meinungsaustausch mit dem Ausschuss Gerichtsvollzieher des BDIU

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Meinungsaustausch mit dem Ausschuss Gerichtsvollzieher des BDIU

Am 11. und 12. Juli 2017 fand ein Meinungsaustausch von Mitgliedern des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e.V., angeführt vom Bundesvorsitzenden Walter Gietmann und Mitgliedern des Ausschusses Gerichtsvollzieher des Bundes Deutscher Inkasso Unternehmen (BDIU) unter Führung des Ausschussvorsitzenden Roland Wedding im Rahmen einer Klausurtagung statt.

Der erste Tag widmete sich ausschließlich den aktuellen Problemen, die sich aus den Vollstreckungsaufträgen ergeben, insbesondere hinsichtlich der oftmals unzureichenden Forderungsaufstellungen, aber auch die Ausführung der Aufträge durch die Gerichtsvollzieher betreffend. Es wurden von beiden Seiten zahlreiche Problembeispiele angeführt und ausführlich besprochen. Unsere Vorschläge zur Vereinfachung des Kostenrechts und der Auftragsgestaltung wurden ebenfalls aus den verschiedenen Gesichtspunkten heraus ergebnisoffen diskutiert.

Der zweite Tag beschäftigte sich dann mit der Zukunft der Zwangsvollstreckung und der Gerichtsvollzieher, wobei der Bundesgeschäftsführer Detlef Hüermann unter entsprechender Begründung die ketzerische Frage stellte, ob man seitens des BDIU denn überhaupt noch Gerichtsvollzieher haben möchte. Hieraus entsprang eine intensive Diskussion, während der wir auch unsere Gedanken über die zukünftige Ausgestaltung der Zwangsvollstreckung mit weiteren Zuständigkeitsübertragungen auf die Gerichtsvollzieher als Vollstreckungsmanager der Zukunft vorgestellt haben.

Beide Seiten erklärten zum Abschluss der konstruktiven und harmonischen Tagung, dass die zahlreichen Diskussionsbeiträge in den eigenen Gremien weiter beraten werden müssten und man einigte sich auf ein weiteres Treffen möglichst noch in diesem Jahr.